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Immer mehr Gamer: 6 von 10 Deutschen zocken

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Der deutsche Verband der Games-Branche, kurz game genannt, bringt jedes Jahr verschiedene Statistiken und Umfragen hervor. Dabei dreht sich alles um das Spielverhalten der Deutschen, den Gaming-Markt und die neuen Technologien. Eine aktueller Bericht zeigt nun, dass die Anzahl der spielenden Deutschen im letzten Jahr rasant angestiegen ist. Mehr als die Hälfte aller Deutscher spielt mittlerweile regelmäßig am PC, einer Konsole oder auf mobilen Geräten. Einige überraschende Zahlen und Fakten stechen dabei besonders hervor, z. B. das Durchschnittsalter der Gamer. Wir sehen uns den wachsenden Markt genauer an!

 

Klischee ade: Der moderne Gamer

Bei dem Gedanken an Videospiele kommen viele Klischees auf. So denken die meisten wahrscheinlich, dass vorwiegend Männer am Controller oder an Maus und Tastatur sitzen, oder dass das Durchschnittsalter bei Anfang Zwanzig liegt. Die game hat allerdings herausgefunden, dass Gamer-Klischees heute schon überholt sind. Tatsächlich liegt die größte Altersgruppe der Spielfreudigen unter den 50-Jährigen – wer hätte das gedacht? Das Durchschnittsalter liegt insgesamt bei 37 Jahren. Dass Videospiele vor allem bei Männern beliebt sind, ist heute auch nicht mehr richtig, denn 48% der Gamer sind Spielerinnen. Auch die Bildungsabschlüsse wurden bei dem Bericht unter die Lupe genommen, hier sieht man jedoch eine große Durchmischung. So haben z. B. 24% einen akademischen Grad, 17% haben die Hochschulreife usw. Der Gamer ist heute keine Randerscheinung mehr, sondern gehört stattdessen zur Mehrheit. 58% haben bei einer Befragung von mehr als 25.000 Personen angegeben, regelmäßig Spiele zu konsumieren. Das sind immerhin sechs von zehn Deutschen.

 

Online-Dienste gewinnen an Beliebtheit

In jüngsten Berichten von game.de wurde außerdem festgestellt, dass sich die Art und Weise, wie gespielt wird, stetig mitverändert. Großes Interesse gibt es bspw. an Online-Diensten, die das Äquivalent zu Streaming-Diensten wie Netflix bieten. Dabei wird zwischen Spieleabos und Cloud-Gaming unterschieden. Abonnements werden von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt, darunter der Xbox Game Pass und Ubisoft+. Hier zahlt man einen monatlichen Beitrag und kann damit auf alle Spiele der jeweiligen Sammlung zugreifen – entweder kostenlos oder zu einem besonders günstigen Preis. Bei Cloud-Gaming handelt es sich um eine andere Form der Spiele. Hier werden die gewünschten Titel nicht auf der eigenen Konsole ausgeführt, sondern auf einem externen Server. Das Bild wird dann für den Spieler so übertragen, dass er den Unterschied gar nicht merkt. Der Vorteil von Cloud-Gaming besteht darin, dass kein Speicherplatz verbraucht wird und keine leistungsstarke Hardware vonnöten ist. Laut einer Umfrage kennt mittlerweile etwa jeder zweite Deutsche einen Cloud-Gaming-Dienst oder kann zumindest mit dem Begriff etwas anfangen. Das wachsende Interesse lässt sich aber auch am Umsatz messen. Zwischen 2019 und 2020 ist der Umsatz der Online-Dienste für Spiele um 50% gestiegen.

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Spieleplattformen unter Konkurrenzdruck

Diskussionen zur besten Spieleplattform gibt es bereits, seit die ersten Spielkonsolen auf dem Markt erschienen sind. PC-Gamer sind von der Überlegenheit des Computers überzeugt, PlayStation- und Xbox-Spieler schwören auf die Konsole. Nun kommt allerdings ein weiterer Mitstreiter ins Boot: Das Smartphone. Während mobile Spiele lange Zeit nur als kurzlebiger Zeitvertreib gesehen wurden, findet man mittlerweile auch komplexe Titel in den App Stores. Dazu kommt, dass einige Spiele sogar im Crossplay mit dem Smartphone gespielt werden können. Das bedeutet, dass Smartphone-Spieler am selben Server wie Computer- oder Konsolenspieler antreten können und sich dabei gegen die unterschiedlichen Plattformen beweisen müssen. Ob die Steuerung am kleinen Bildschirm wirklich konkurrenzfähig im direkten Wettkampf ist, mag anzuzweifeln sein, viele Spieler schätzen jedoch die Vorteile von mobilen Geräten. Sogar Browsergames werden im mobilen Browser gespielt, dazu haben viele Webanbieter ihre Websites optimiert, um sie an das Hochformat des Smartphone-Bildschirms anzupassen. Große Beliebtheit hat dabei die iGaming-Szene erlangt, die in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Heute gibt es so viele Online Casinos zur Auswahl, dass Spieler oftmals vor einer fast unmöglichen Wahl stehen. Zur Seite stehen dabei Vergleichsportale wie casinos.de, die unterschiedliche Konditionen und Bonusangebote in einer Tabelle auflisten und Plattformen auf ihre Seriosität prüfen. Die HD-Slots und klassischen Casinospiele lassen sich ganz einfach im Browser öffnen, einige Anbieter stellen dazu auch passende Apps zur Verfügung.

 

Die deutsche Spielebranche verändert sich mit jedem Jahr. Gaming ist mittlerweile zu einem Mainstream-Hobby geworden, dass von einem Großteil der Deutschen ausgeführt wird. Die Geschlechterverteilung ist heute ausgeglichen, auch viele Frauen nehmen regelmäßig den Controller in die Hand. Dazu kommt das mobile Gaming, das in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Mobile Spiele sind heute mehr als nur ein kurzer Zeitvertreib, denn es stehen viele komplexe Games zur Auswahl. Wir sind gespannt, wie sich die Szene in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird!

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