Mai 20, 2022

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Deutschland beendet Zero-Rating-Angebote für Vodafone und DDT

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Die deutsche Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur hat das StreamOn-Angebot der Deutschen Telekom und Vodafone Pass aus Gründen der Netzneutralität verboten, wobei die Betreiber strenge Fristen setzen, um den Verkauf und schließlich die Dienste für bestehende Nutzer einzustellen.

In einer Erklärung zitierte die Regulierungsbehörde eine Ankündigung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom September 2021, in der festgestellt wurde, dass die beiden Geschäfte gegen die EU-Vorschriften zur Netzneutralität verstoßen.

Der Europäische Gerichtshof gibt in solchen Fällen Orientierungshilfen und überlässt es den nationalen Behörden, endgültige Urteile zu fällen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die Bundesnetzagentur hat den Betreibern bis zum 1. Juli eine Frist gesetzt, um die Vermarktung und den Verkauf von Angeboten an Neukunden einzustellen. Bestehende Nutzer müssen bis Ende März 2023 von Angeboten zurückgezogen werden.

Der Schritt beendet einen langjährigen Streit um die Rechtmäßigkeit der Pläne.

Vodafone Pass und StreamOn geben Benutzern unbegrenzten Zugriff auf bestimmte Inhalte, ohne Datengebühren zu erheben, wobei die Inhalte je nach gewähltem Bolt variieren.

Die Regeln zur Netzneutralität besagen, dass der gesamte Datenverkehr unabhängig von seiner Quelle gleich behandelt werden muss.

Es „beendet die mit Zero-Rating-Optionen verbundene asymmetrische Behandlung des Datenverkehrs“, sagte Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller und fügte hinzu, er erwarte, „dass Diensteanbieter jetzt Tarife mit höherem Datenvolumen oder günstigeren Mobilfunk-Festnetztarifen anbieten, was davon profitieren wird Verbraucher.“

Reue
Nach der Urteilsverkündung sagte ein Telekom-Vertreter Mobile Welt live (MWL) ärgerte sich über die „Einstellung des Zero-Rating-Angebots von rund 4 Millionen zufriedenen Nutzern und rund 500 StreamOn-Partnern“.

„Gleichzeitig wird die Telekom weiterhin hohen Datenverbrauch und bestes Nutzererlebnis mit fairen Tarifen ermöglichen.“

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Ein Vertreter von Vodafone Deutschland MWL Er sei dabei, die Einzelheiten der Anordnung zu analysieren und „würde weitere Maßnahmen bei Bedarf rechtzeitig melden“.

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