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“Stiller Marsch” im Prenzlauer Berg: Demonstranten tragen Masken – Verhaftungen nur für Gegendemonstranten – Berlin

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In Berlin sind an diesem Sonntag seit 12 Uhr wieder einige Gegner der Coronpolitik von Bund und Ländern auf die Straße gegangen. 5000 Teilnehmer haben sich für die Demonstration in Prenzlauer Berg angemeldet, die als “stiller Marsch” bekannt ist.

Gegen 12.30 Uhr kamen jedoch zu Beginn der Demonstration an der Bornholmer Brücke nur etwa 400 Menschen an. Die Polizei nimmt derzeit etwa 1.000 Teilnehmer und etwa 100 Gegendemonstranten auf, sagte eine Sprecherin.

In der Zwischenzeit fährt der Zug weiter zur Greifswalder Straße. Die meisten Teilnehmer tragen Masken und halten Abstand. Die Polizei schrieb auf Twitter, dass sie für die heute angekündigten Demonstrationen mit etwa 600 Beamten im Dienst seien.

Unser Tagesspiegel-Reporter vor Ort berichtet von einer starken Polizeipräsenz im umliegenden Stadtteil Schönhauser Allee. Es gibt auch Massenproteste von Einheimischen gegen Demonstranten. In der Bornholmer Straße und in der Schönhauser Allee fallen die Bewohner in die Pfanne, um den Protest zu zerstreuen. Ein Konzert mit lautem Pfeifen und Hörnern ist zu hören.

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An der Ecke Schönhauser Straße und Bornholmer Straße stehen rund 200 Gegendemonstranten hinter einer Barriere. “Schäm dich!” ist auf einem Banner. Gegendemonstranten bestehen aus Einheimischen, einige mit Kindern und Teilen des linken Spektrums; Der schwarze Block ist ebenfalls sichtbar.

Weit weniger Teilnehmer als erwartet kamen zur Kronendemonstration in Prenzlauer Berg.Foto: Jette Wiese
Die Polizei vereitelt einen Reduktionsdemonstranten, der sich dem “stillen Marsch” gegen …Foto: Fabian Sommer / dpa

Während Demonstranten auf den Straßen marschieren, sind Gegendemonstranten auf dem Bürgersteig. Sie sind nur durch eine Reihe geparkter Autos getrennt.

Laut einem Polizeisprecher gab es vorübergehend vereinzelte Verhaftungen, weil Gegendemonstranten auf die Straße gingen, um den Protestmarsch zu blockieren. Aber sie wurden sofort von der Polizei gestoppt.

Die Teilnehmer wollen “sprechen” und “das Grundgesetz verteidigen”

Demonstranten fordern mit einem Plakat: “Wir müssen reden”. Weil man zusammen an einem Tisch sitzen muss, erklärt ein Teilnehmer am sogenannten stillen Marsch. Es geht jetzt um “Schutz des Grundgesetzes”, sagt der Demonstrant. In jedem Fall sind Kronenmaße “wissenschaftlicher Unsinn”. Auf die Frage, was er von der Tatsache hält, dass auch Reichsbürger und Rechtsextremisten an diesen Demonstrationen teilnehmen, antwortet der Demonstrant: “Es gibt immer Menschen, die das Böse wollen, aber sollten wir deshalb nicht auf die Straße gehen?”

Ein Bewohner sieht das anders: Er ist entsetzt, dass “so viele Menschen dummen Parolen folgen”, sagt ein Mann, der mit einem Plakat am Straßenrand gestanden hat. Es gibt im Land deutlich mehr Gegendemonstranten als Corona-Skeptiker.

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