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Deutschland: Opel-Werk wegen weltweiter Chipknappheit geschlossen | Nachrichten | DW

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Der deutsche Autobauer Opel hat am Donnerstag angekündigt, bis zum nächsten Jahr vorübergehend ein Werk in der Stadt Eisenach zu schließen. Das Personal wird bis zur Wiedereröffnung des Werks beurlaubt, was das Unternehmen nach eigenen Angaben bis Anfang nächsten Jahres tun möchte.

Als Grund wurde die weltweite Knappheit an Mikrochips genannt, die zum Teil durch Stilllegungen der Lieferkette sowie durch die COVID-19-Pandemie verursachte Arbeitskräfteknappheit verursacht wurde.

“Es befindet sich aufgrund der anhaltenden Pandemie und der weltweiten Halbleiterknappheit in einer Ausnahmesituation”, sagte ein Opel-Sprecher.

Das Werk in Eisenach wird ab nächster Woche die Produktion von Opel-Hybriden einstellen und im kommenden Jahr wieder in Betrieb gehen, “soweit es die Lieferkettensituation zulässt”.

Wie sind die Reaktionen auf die Schließung von Opel?

Die Gewerkschaft IG Metall reagierte schockiert und sagte, dass die Schließung in einem Treffen mit der Geschäftsführung vor zwei Tagen nicht erwähnt wurde, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk MDR berichtete.

Arbeiter im Werk sind verärgert über das Fehlen von Plänen, die Arbeit an einem weiteren Opel-Hybridautowerk in Frankreich einzustellen.

Opel bleibt auch nach den Kürzungen einer der wichtigsten Arbeitgeber im östlichen Thüringen, wo Eisenach liegt.

Wie schlimm ist die Autoindustrie?

Deutschland leidet wie viele Länder weltweit unter einer Knappheit an Rohstoffen wie Kunststoff, Metall und Holz. Dies hat sich stark auf die Automobilindustrie ausgewirkt, die insbesondere aufgrund der Knappheit an Halbleitern, die sowohl für konventionelle als auch für Elektroautos benötigt werden, eine der profitabelsten des Landes ist.

Anfang des Jahres kündigte der Autoriese Volkswagen an, die Produktion in seinem Stammwerk in Wolfsburg zu reduzieren.

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Untersuchungen des Beratungsunternehmens Alix Partners zeigen, dass in diesem Jahr rund 7,7 Millionen Autos weltweit nicht produziert werden, mit einem Verlust von rund 210 Milliarden Euro (243,5 Milliarden US-Dollar).

es/rt (dpa, AFP)

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