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Radikale Veränderungen bei Aldi, Lidl, Rossmann und Co .: Was Kunden im Jahr 2021 erwarten sollten

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Die Bundesregierung wollte nach Ausbruch der Koronakrise den Verbrauch in Deutschland steigern. Eine Senkung der Mehrwertsteuer dürfte den Verbrauchern helfen, mehr zu kaufen. Für den regulären Steuersatz betrug die Ermäßigung drei Prozent (statt 19 zahlten die Verbraucher nur 16 Prozent), der niedrige Steuersatz sank erneut von sieben auf fünf Prozent.

Ab dem 1. Januar 2021 gelten wieder die alten Mehrwertsteuersätze. Dies bedeutet, dass Dienstleistungen, Lebensmittel und Waren wieder 19 Prozent ausmachen. Ausnahmen bilden ausgewählte Lebensmittel, die nach dem Umsatzsteuergesetz mit sieben Prozent (bis zum 31. Dezember fünf Prozent) besteuert werden. Solche Lebensmittel sind

  • Fleisch und Innereien von Fleisch,
  • Fisch und Krebstiere,
  • Gemüse und Früchte,
  • Milch, Milchprodukte und Eier
  • Kaffee, Tee, Gewürze,
  • Zucker, Kakao, Flocken und Mehl,
  • Pflanzliche Fette und Öle,
  • Blume

UND

Aldi Süd, dm, Rossmann, Penny, Deichmann und Douglas hatten die Mehrwertsteuerermäßigung an der Kasse gesenkt. Die Preise in Regalen und Broschüren haben sich nicht geändert. Lidl, Globus, Kaufland, Rewe und Edeka haben die Preise geändert. Händler haben bereits angekündigt, dass sie die Mehrwertsteuer bis spätestens 2. Januar anwenden möchten.

Grundsätzlich gilt: Krumme Preise weisen auf eine niedrige Mehrwertsteuer (16 Prozent) hin, Cent, die mit 5, 8,9 oder 0 enden, bedeuten normalerweise, dass 19 Prozent oder sieben Prozent für Lebensmittel ausgegeben werden.

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