Mai 19, 2022

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Vodafone hat auf deutsche gemeinsame Glasfaserübertragung umgestellt

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Die Vodafone Group hat Berichten zufolge Gespräche mit Investoren über mögliche Pläne zur Gründung eines Joint Ventures (JV) aufgenommen, das sich auf den Aufbau von Fiber-to-the-Home (FTTH)-Netzen in Deutschland konzentriert.

Zitiert aus einem Artikel in HandelsblattDeutsche Nachrichtenagentur dpa Demnach erwägt der britische Konzern eine Investition von bis zu 10 Milliarden Euro in ein deutsches Glasfaser-Joint-Venture.

Die Nachrichtenagentur gab an, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde und dass verschiedene Szenarien geprüft werden.

Nick Read, CEO von Vodafone, zeigte sich zuvor offen für Joint Ventures und andere Maßnahmen, um die Nachfrage nach FTTH in Deutschland zu decken.

Während der Telefonkonferenz von Vodafone im November 2021 äußerte Read auch seine Präferenz für den Bau von FTTH-Netzen außerhalb des bestehenden Kabelnetzes des Betreibers im Land.

Das Deutschlandgeschäft von Vodafone betreibt derzeit ein Hybrid-Glasfaser-Koaxial-Netz (HFC), das rund 25 Millionen Haushalte erreicht, von denen 23 Millionen Zugang zu sogenannten Gigabit-Datentarifen haben.

Die Partnerschaft mit Deutsche Glasfaser ermöglicht es Vodafone Deutschland auch, die FTTH-Netze des Unternehmens zu mieten und zu betreiben.

Konkurrierende Betreiber in Deutschland haben bereits Glasfaser-Joint Ventures mit Fokus auf ländliche Einsätze gegründet.

2020 gründete Telefonica Deutschland (O2) mit der Versicherungsgruppe Allianz das Glasfaserunternehmen Unsere Grune Glasfaser (UGG).

Die Deutsche Telekom, die in ihr eigenes FTTH-Netz investiert, hat mit dem australischen Unternehmen IFM Investors ein GlasfaserPlus-Venture gegründet.

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